Meine Geschichte

Mein erster Tag in einer für mich neuen Position und neuen Einrichtung mit einem sehr positiven Gefühl in einer landschaftlich schönen Umgebung und einer von außen einladenenden Einrichtung.

Bevor ich in den Alltag mit meinen 60 mir anvertrauten MitarbeiterInnen startete, hatte ich ein erstes Gespräch mit dem Einrichtungsleiter, ein sehr dominanter und unfreundlicher Typ. 

Ohne großes Willkommensgespräch bekam ich sofort die Ansage: "Sie haben sich zu 100% an meine Regeln und Vorgaben zu halten und alles umzusetzen, was zu ihren originären Aufgaben als Pflegedienstleitung gehört - sonst wird es Ihnen und den MitarbeiterInnen hier nicht gut gehen.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich weder das Haus, die MitarbeiterInnen und meine Stellenbeschreibung gesehen. Ich war so geschockt, dass ich in mein Büro ging und meine Enttäuschung über die Art des Umgangs mit mir erst einmal verkraften musste. Ich hatte das Gefühl, dass ich seine an mich gestellten Forderungen so niemals erfüllen konnte, denn unter diesem erheblichen Druck konnte und wollte ich nicht arbeiten. Keine 10 Minuten später erschien ich daher sehr entschlossen, erneut in seinem Büro und machte ihm meinen Standpunkt klar:

"Wenn ich meine Tätigkeit und die damit verbundene Verantwortung gut machen soll, brauche ich Ihre Unterstützung. Bekomme ich diese nicht, werde die Einrichtung wieder verlassen."

Zuerst Stille, danach prasselte ein lautes Donnerwetter über mich herein. Am Ende jedoch gewann ich trotzdem, da mir mein klares Statement ungeheuren Respekt bei ihm einbrachte.

Von diesem Tag an, vertrat ich meine Haltung konsequent, übernahm die an mich gestellten Forderungen und war mir meiner Verantwortung gegenüber den MitarbeiterInnen und der Einrichtung sehr bewusst. Ich fühlte mich im Berufsalltag wohl und war voller Energie.

Das kann ich von den ersten 20 Jahren in meines beruflichen Wirkens nicht gerade behaupten. Im Gegenteil! Es ging mir sogar dermaßen schlecht, dass es in einem Burnout und Suizidversuch endete.

Ich erkannte: Letzlich geht es immer um die eigenen Werte und Potenziale und den ethischen Grundsätzen der Pflege allgemein.

Wer sich seiner selbst bewusst wird und dies gradlinig (aus-)lebt, anstatt vieles zu verdrängen, dem öffnen sich die Türen für eine ganz neue Welt. Diese Welt möchte ich meinen Kolleginnen und Kollegen im Großraum Augsburg/München unbedingt ebenso eröffnen. 

 

„Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen was neu werden soll; man muss nur bereit und zuversichtlich sein!“

                                                                                                                                                                            Luise Rinser 

 

 

 

Biografie:
Geboren 26.10.1952 in Sinn/Lahn-Dillkreis
Eine Tochter: Katja Krombach
Einen Enkelsohn: Paul Krombach
 

Mein Profil:

  • Examinierte Krankenschwester 
    (Hessenklinik Weilburg)
  • Lehrerin für Pflegeberufe 
    (DRK-Werner-Schule in Göttingen
  • Pflegedienstleitung 
    (DRK-Werner-Schule in Göttingen)
  • Organisationsentwicklung und –beratung (Münster&Partner)
  • Qualitätsbeauftragte 
    (Steinbeißtransfer-Zentrum Ulm)
  • NLP-Practitioner nach DVNLP 
    (Tempelhof Augsburg)
  • Systemischer Coach nach ECA 
    (Tempelhof Augsburg)
  • Spiritueller Coach 
    (SpiritLeben-Institut Neustift Österreich)
  • Holistic Health Consultant iLifeEurope
  • iLife Internationel Lichtenstein
  • Expertin für Stress-, Burnout und Suchtprävention 
    (Burnout-Netzwerk-Landsberg)
  • My home Life Trainerin